"Bayern ist in"
- Dobernigl im Trend -
Hintergründiges und Wissenschaftliches

O l i v e r      E n d r e s
 
Bildung für Zukunft



BAYERIN IST IN!
Über die Wiederentdeckung von Heimat, Brauchtum und die Suche nach den „eigenen Wurzeln“ in Zeiten der Globalisierung.

Wenn Sie Bayer - oder aufmerksamer "Preiß" - sind, dann ist es Ihnen sicher auch schon aufgefallen. Bereits seit einigen Jahren ist er zu beobachten:
Der Trend zum Bayerischen.
"Man denke nur an die „Renaissance“ von Dirndl und Lederhosen auf Volksfesten oder bei Veranstaltungen mit traditionellem Hintergrund wie Bockbieranstichen, Maibaumaufstellen & Co. Die Tracht ist wieder „en vogue“ – auch wenn die heutige Trachtenmode mit der ursprünglichen Funktion als traditionelle Kleiderordnung einer bestimmten Region, einer Berufsgruppe oder als Statussymbol nicht mehr viel gemein hat. Getragen wird, was gefällt, aber eindeutig zur Schau stellt, woher man kommt – aus Bayern. Den Trend zum Bayerischen konkret untersucht hat nun Oliver Endres für seine Diplomarbeit an der FH Regensburg über das Konzept der Gruppe Dobernigl (filter berichtete) – „ErlebnisSpaziergänge mit Schauspiel in den Natur- und Kulturräumen Niederbayerns und der Oberpfalz“. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.
Erschienen im FILTER (August 08 Nr. 67), Magazin für Regensburg und Ostbayern (Stadt- und Szenemagazin).
Ein schön gestaltetes monatl. Heft mit beachtlichem journalistischen Anspruch! Ideal zum Schmökern.





Bayern, des samma mir. „Bayern ist in“ – der Trend zum Bayrischen
Die ausführliche Trendanalyse zu "BAYERIN IST IN!" als unterhaltsamer Aufsatz, erstellt im Rahmen meiner Diplomarbeit

Grundlage der Idee Dobernigl und des Konzeptes der szenischen Wanderungen sind einige Trends und gesellschaftliche wie politische Entwicklungen, die in meiner Diplomarbeit in einer eigenen sehr umfangreichen Trendanalyse klassifiziert und mit vielen Belegen dargestellt wurden.
Es geht dabei um die Themen Identitätssuche, Heimatsehnsucht, Halt durch die eigenen (bewußtgemachten) Wurzeln in einer globalisierten Welt, Suche nach Halt und Sinn...
Diese Trends werden von Dobernigl aufgegriffen und sind Hintergrund wie Kern für die erfolgreiche Realisierung dieser Bildungsidee.
Die von mir recherchierten und klassifizierten soziokulturelle Trends sind

  • 1. Zukunft braucht Herkunft: Trend zur Bewußtwerdung der regionalen Identität und der eigenen „Wurzeln“
  • 2. Identifikationsfelder in einer auseinander triftenden Welt – Antworten auf die Suche nach Halt und Sinn
    2.1 Heimat – ihre haltgebende Bedeutung und ein „anderer Blick“
    2.2 „Bassd scho!“ – die Bedeutung des Dialekts
    2.3 „Bayern ist in“ – der Trend zum Bayrischen

    "....Im Laufe des 1. Dobernigl-Jahres 2006/2007 sagten die Gäste, die aus Niederbayern und der Oberpfalz stammten, bei unseren Wanderungen und Spaziergängen uns vielfach und in signifikanter Übereinstimmung, dass es für sie wie „eine Zeitreise zu den Wurzeln des Bayerischen, zu ihrer Heimat und zu dem Lebensraum“ sei, aus dem sie stammten.
    Es ist die Frage zu klären, warum die Gäste dies so empfanden. Denn es drückt zweierlei aus: Erstens dass viele Menschen sich tatsächlich mit biografischen Kulturfragen und ihrer Identität befassen und dass es so etwas wie eine Sehnsucht nach Selbstversicherung gibt.
    Und zweitens zeigt die Häufigkeit der Aussagen, dass Dobernigl mit seinem Angebot „ins Schwarze trifft“, einen Trend aufgreift und vielleicht sogar Teil dieser Sehnsucht sein kann.
    Die Frage nach dem Zuhause, nach dem Ausgangspunkt und nach der Orientierung im Leben jedes Einzelnen, also der Bewußtwerdung der regionalen Identität und der eigenen „Wurzeln“, ist eine ganz wesentliche Frage unserer Zeit. In einer globalisierten Welt suchen wir nach eben diesen „Ankern“, oder Wurzeln, unseres Seins und unseres Zugehörigkeitsgefühls...."

    Lesen Sie hier den ganzen Aufsatz.
    Nicht im trocken-langweiligen Wissenschaftsstil verfasst, sondern locker-unterhaltsam sowie kurzweilig geschrieben!

Die Idee Dobernigl wurde wissenschaftlich im Rahmen meiner Diplomarbeit begleitet. Diese wurde im März 08 an der FH Regensburg, Fakultät Sozialwesen, Fachbereich Erwachsenenbildung abgeschlossen. Dobernigl hat so eine erweiterte handfeste Grundlage bekommen, was die Einordnung der Idee in das weite Feld der Erwachsenenbildung angeht.
Daneben flossen auch ökonomische Aspekte wie die des Marketings, der Netzwerkarbeit und des Aufbaus starker Partnerschaften (insbesondere im Kultur- und Bildungsbereich, siehe "Sponsoren/Partner"") mit ein.
Die Recherche erstreckte sich über mehr als 1,5 Jahre, was insbesondere durch die intensive und genaue Beobachtung der Entwicklung der analysierten Trends nötig war, sowie durch die starke und spannende Entwicklung von Dobernigl. Dieser lange Zeitraum erst ermöglichte die fundierte und erfolgreiche Auswertung der "Idee Dobernigl".
Wie`s der Volksmund so schön sagt: "Gut Ding will Weile haben."

Weitere interessante Aufsätze und Auszüge aus meiner Diplomarbeit werden hier nach und nach veröffentlicht!




Was uns Dobernigler auch bewegt

„Bayern“, ist das Lederhose, Schunkelmusik und immerwährender Sonnenschein? Oder gibt es hinter der Kulisse „Bayern“ noch Anderes, Bemerkenswertes?
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